Die richtige Funkwecker für dich!


Handbetätigte Funkwecker

Die ersten Funkwecker, die speziell in diese Richtung entwickelt waren, funktionierten wie handbetätigte Funkuhren. Um Signale zu empfangen, musste der Bediener die Uhr manuell einstellen. Diese Funkuhr musste ebenfalls manuell entschlüsselt werden. Ein weiteres, frühes Produkt war das Horophone, welches von Frank Hope-Jones erfunden und im Jahre 1913 zum Verkauf von Synchronome Company, Ltd. in London angeboten wurde.

Halbautomatische Funkuhren

Bei einer halbautomatischen Funkuhr muss ein Operator eine Zeitmarke setzen. Sobald die Markierung empfangen wird, kann durch die Frequenz synchronisiert werden. Über diese Zeitkorrekturen war es in früheren Zeiten ebenfalls möglich, alternativ die genaue Uhrzeit zu empfangen.

Automatische Funkwecker

Automatische Funkuhren die sich durch das Radio-Signal synchronisieren und ihre Anzeigen automatisch aktuell halten – und das ganz ohne menschliche Interaktion –wurden zuerst in den Vereinigten Staaten benützt bzw. auf den Markt gebracht. Bei diesen Uhren ist es unabhängig davon, wo bzw. im welchem Land sich die Uhr gerade befindet, weil sie sich quasi "selbst" stellt.

Andere Arten von Funkuhren

Es gibt viele Arten von Uhren, bei denen die Zeit automatisch angezeigt wird und die über drahtlose Signale synchronisiert werden. Oft ist man sich über die Reichweite dieser Ausbreitung in der Technik und im Alltag gar nicht bewusst. Diese Technik findet man nicht nur bei einem Funkwecker, sondern auch bei Fernsehern, Mobiltelefonen und Pagern wieder. Heute haben schon die meisten aktuellen Modelle von Fernsehgeräten und Videorecordern (VCR) die Fähigkeit ihre Uhren mit Zeit-Codes durch die Public Broadcasting Systeme (PBS) zu synchronisieren.

Viele Hersteller und Einzelhändler verkaufen Funkwecker unter dem Namen "Atomuhr", aber selbst diese Wecker sind nicht wirklich atomar. Stattdessen werden die Zeit-Signale von einem Radiosender wiedergegeben, welche sich wiederum aus der Übertragung der Uhrzeit von einer Atomuhr codiert zusammensetzen.

Einer der ersten Funkwecker wurde Ende 1983 von der Firma Heathkit angeboten. Ihr Modell GC-1000 galt als "die genaueste Uhr". Damals wurde noch mit einem Quarzkristall-Oszillator gearbeitet, welcher auf einen Mikroprozessor basierte. Dazu wurde der Firma Heath ein Patent erteilt. Ab dem Jahr 2000 wurden sogenannte "Atomuhren" auch im Einzelhandel üblich.

Einfache Geräte können seither in den meisten Elektronik- oder Discount-Läden gekauft werden. Man kann einen Funkwecker zwischen Euro 15,00 und Euro 40,00 erwerben. Oft ist er mit einem drahtlosen Outdoor- und Indoor-Thermometer ausgestattet. Bei der Platzierung sollte man darauf achten, den Standort möglichst so zu wählen, dass man einen guten Empfang hat. Die Synchronisierung sollte mindestens einmal pro Tag während der Nacht möglich sein. Funkwecker sind trotz ihrer hohen Präzision allerdings nicht für genaues Auswerten einer wissenschaftlichen Arbeit geeignet.

Um eine genauere Zeit-Synchronisation zu gewährleisten, können mehrere Zeitquellen miteinander kombiniert werden. Dies ist mit Hilfe der Satelliten-Navigationssysteme, wie dem Global Positioning System, möglich. GPS, Galileo und GLONASS-Satelliten-Navigationssysteme haben in diesen Bereichen eine große Bedeutung.


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